FARBKLANG

Hör die Farbe deiner Frequenz.

Jeder Ton trägt ein Licht in sich.

Wähle einen Ton im Klangrad. Du hörst ihn ganz leise, und der Raum färbt sich in seine Farbe – in die Farbe seiner Landschaft und in die Farbe, die er hätte, wenn er zu Licht würde. Oder lass dich auf die Spektrum-Reise mitnehmen: eine kleine Melodie, die durch alle zehn Töne wandert.

Leise hören, am schönsten mit Kopfhörern.

528Hz

Liebe & offenes Herz

Ich öffne mein Herz.

DIE LICHT-OKTAVE

Verdopple einen Ton – immer wieder.

Irgendwann wird er zu Licht.

Eine Oktave höher heißt: doppelt so schnell schwingen. Verdoppelst du 528 Hz genau 40-mal, landest du bei 580,5 Terahertz – mitten im sichtbaren Licht, bei 516 Nanometern. Das ist Grün. So bekommt jeder unserer Töne eine zweite, stille Farbe.

Ein schönes Gedankenspiel, keine Physik der Wirkung: Schall ist eine Schwingung der Luft, Licht eine elektromagnetische Welle. Die Oktave ist die Brücke, die wir zwischen beiden schlagen.

528 Hz × 240 = 580,5 THz → 516 nm

528 Hz · hörbar40 Oktaven580,5 THz · sichtbar
380 nmsichtbares Licht750 nm
Landschaft
Licht-Oktave

528 Hz Hz – Sonnenlicht auf dem Waldbach, und als Licht Grün.

WIE TON UND FARBE ZUSAMMENFINDEN

Drei Brücken zwischen Hören und Sehen

Seit Jahrhunderten suchen Menschen nach der Farbe der Musik.

I · Mathematik

Die Oktave als Brücke

Ein Ton und seine Oktave klingen für unser Ohr wie Geschwister. Verdoppelt man die Schwingung rund 40-mal, erreicht sie den Bereich des sichtbaren Lichts zwischen etwa 400 und 790 Terahertz. Daraus entsteht für jeden Ton eine rechnerische Farbe – ein Gedankenmodell, das Musiker und Maler bis heute inspiriert.

II · Wahrnehmung

Hohe Töne leuchten heller

Die meisten Menschen verbinden hohe Töne mit hellen Farben und tiefe Töne mit dunklen – Forschende fanden diese Verbindung 2011 sogar bei Schimpansen. Manche Menschen sehen Klänge tatsächlich als Farben; man nennt das Synästhesie. Darum tragen unsere tiefen Töne die Farben der Erde und unsere hohen Töne die Farben von Wasser, Himmel und Licht.

III · Kunst

Vom Regenbogen zum Lichtklavier

Isaac Newton teilte 1704 den Regenbogen in sieben Farben – wie die sieben Töne einer Tonleiter. Um 1725 erdachte Louis-Bertrand Castel ein Farbenklavier, und Alexander Skrjabin schrieb 1910 in „Prometheus“ eine eigene Stimme für ein Lichtklavier, das den Saal in Farben tauchen sollte.

DAS SEELEN-SPEKTRUM

Zehn Töne, zwanzig Farben

Links die Farbe der Landschaft, in der wir den Ton erleben. Rechts seine Licht-Oktave. Tippe einen Ton an, um ihn zu hören.

bereit

FARBATEM · 3 MINUTEN

Atme die Farbe ein.

Ein kleines Ritual für zwischendurch. Der Kreis wächst vier Sekunden lang – atme dabei ein und stell dir vor, wie die Farbe deines Tons dich füllt. Sechs Sekunden lang wird er wieder klein – atme aus und lass los. Achtzehn Atemzüge, getragen von 528 Hz.

Die ganze Stunde hören

Unsere Musik ist für Entspannung und Wohlbefinden gemacht – kein Medizinprodukt.